Die BSW waren Gastgeber der Verwaltungsratssitzung der Calorie Kehl-Strasbourg

Die BSW waren Gastgeber der Verwaltungsratssitzung der Calorie Kehl-Strasbourg mit Pressekonferenz am Dienstag, 19. September. Auch unsere Eigentümer unterstützen dieses einzigartige Projekt, hier sieht man unsere stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Carolin Kramer im Gespräch mit Wolfram Britz (Oberbürgermeister Stadt Kehl) und Jeanne Barseghian (Oberbürgermeisterin  Straßburg).

Weitere News

Firmenlauf Badische Stahlwerke

Nach dem Startsignal durch die stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Carolin Kramer zeigten die BSW-Läufer und – Walker erneut, was in ihnen steckt. Ausgehend vom Sportgelände des SV Leutesheim ging es für die über 100 Teilnehmer bei perfekten Wetterbedingungen auf die traditionelle BSW-Runde über 5 km. Garniert  wurde die Veranstaltung durch das anschließende Grillfest auf dem Sportgelände

Weitere News

Fast 65.000 Kilometer erradelt – Stadtradeln

Fast 65.000 Kilometer erradelt

Bei der Aktion Stadtradeln hat sich Kehl in diesem Jahr in allen Kategorien verbessert.

277 Teilnehmer und 64.581 gefahrene Kilometer: Das ist das Ergebnis des diesjährigen
Stadtradelns. 21 Tage lang – vom 8. bis zum 28. Mai – traten Kehler kräftig in die Pedale und haben dabei rund zehn Tonnen klimaschädlicher CO2-Emissionen vermieden. Radverkehrskoodinator Felix Rhein zeigt sich zufrieden: „Im Vergleich zum vergangenen Jahr  konnten wir deutlich zulegen.“ Am Ende stand die Gruppe der Tulla- Realschule sowohl bei der Sonderkategorie Schulradeln, die in diesem Jahr Premiere feierte, als auch in der Gesamtwertung an der Spitze. Beeindruckende 9.935 Kilometer haben die 66 aktiven Schüler sowie das teilnehmende Lehrpersonal gesammelt. Dicht auf ihren Fersen war die Gruppe des ADFC, die 9.028 Kilometer schaffte. Das Offene Team radelte mit 7.860 Kilometern auf den dritten Platz der Gesamtwertung. Die 15 Gruppenmitglieder waren mit durchschnittlich 524 Kilometern pro Person die Aktivsten. Ebenfalls ein gutes Ergebnis erzielten die 37 Eleven  des Einstein- Gymnasiums.  Radverkehrskoordinator Felix Rhein freut sich über die positive Resonanz auf das Schulradeln an beiden Schulen. Für die Zukunft sieht er dennoch Verbesserungsmöglichkeiten: „Wir arbeiten derzeit an der Erstellung von Radschulwegplänen, und ich bin zuversichtlich, dass wir im kommenden Jahr noch mehr Lehrer und Schüler für diese Aktion begeistern können.“ Für die eifrigen Radler der Tulla Realschule hat der Radverkehrskoordinator noch eine gute Nachricht.
Als Belohnung für ihre Leistung bekommt die Tulla-Realschule einen  eigenen Radservicepunkt.
Dieser ermögliche es jedem, kleinere eigenständige Reparaturen vorzunehmen und bei Bedarf die Reifen aufzupumpen. Die Verlosung von Preisen unter den aktiven Teilnehmern ermöglichten die Badischen Stahlwerke, die Volksbank Bühl und die Sparkasse Hanauerland.
Insgesamt sind dieses Jahr 2.777 Kommunen beim Stadtradeln dabei. Wie die Rheinstadt im interkommunalen Vergleich abschließt, zeigt sich erst im Oktober, nachdem die Aktion deutschlandweit zu Ende gegangen ist.

Weitere News

Wettbewerbsfähige Industrie-Strompreise

Wettbewerbsfähige Industrie-Strompreise

BSW fordern entschlossenes Handeln der Politik

Kehl (red/mz). Die stark gestiegenen Strompreise belasten die deutsche Industrie. Insbesondere energieintensive Betriebe wie die Badischen Stahlwerke (BSW) stehen unter hohem Kosten- und Wettbewerbsdruck, informiert das Unternehmen in einer Pressemeldung, denn im europäischen Vergleich liegt Deutschland beim Strompreis an der Spitze.

Um auf diese Situation aufmerksam zu machen, demonstrierten am 9. März über 400 Beschäftigte der Badischen Stahlwerke im Rahmen eines Aktionstags dreier Gewerkschaften für einen wettbewerbsfähigen Industriestrompreis – und damit für die Zukunft ihrer Arbeitsplätze. „Wir brauchen Industriestrom zu wettbewerbsfähigen Preisen, um international konkurrenzfähig zu bleiben und unsere Wirtschaftskraft zu sichern“, wird Markus Menges, Geschäftsführer der Badischen Stahlwerke, zitiert.

Um die stark gestiegenen Strompreise zumindest teilweise abzufedern, habe das Unternehmen seine Preise im letzten Jahr anpassen müssen, was zu einer sinkenden Nachfrage geführt habe. „Im Vergleich zum Vorjahr ist unser Absatz 2022 unter anderem dadurch um etwa 20 Prozent zurückgegangen.“

An die Politik hat Menges eine klare Forderung: „Damit energieintensive Betriebe wie die Badischen Stahlwerke auch weiterhin im Wettbewerb bestehen können, muss die Politik einen speziellen Strompreis für energieintensive Branchen einführen, der international konkurrenzfähig ist und eine langfristige Planbarkeit ermöglicht. Nur so können wir unsere Wirtschaftskraft sichern und Arbeitsplätze erhalten.“

Weitere News

Preise für die Besten – Hochschule Offenburg

Preise für die Besten

35 Studenten der Hochschule Offenburg wurden für herausragende Leistungen ausgezeichnet. 19 Unternehmen, Vereine und Institutionen würdigen sehr gute Abschlüsse oder großes Engagement.

Offenburg. 19 Unternehmen, Vereine und Institutionen der Region zeichnen 35 Studenten der Hochschule Offenburg für herausragende Leistungen aus. Damit würdigen sie wie jedes Jahr deren außergewöhnlich gute Abschlüsse oder deren besonderes Engagementim Studium oder in anderen Bereichen.

Laut Mitteilung der Hochschule erstmals im Kreis der Preisstiftenden vertreten war die Spitzmüller AG aus Gengenbach. „Wir beschäftigen uns seit knapp 40 Jahren mit der Förderung von Innovationen mittelständischer Unternehmen“, wird Torsten Volkmann zitiert, Vorstand der Unternehmens- und Förderberatung. Er überreichte den ersten Preis an Anne Moser, die ihren Master-Abschluss Dialogmarketing und E-Commerce gemacht hat.

„Traditionell vergibt die Stadt Offenburg jährlich die Förderpreise für die jeweils besten Absolventen des Winter- und Sommersemesters – ein Ausdruck von tiefer Verbundenheit und enger Zusammenarbeit mit der Hochschule“, sagte Stadtrat Tobias Isenmann und überreichte die Preise an Sophia Beck und Eliza Weber.

Für besonderes Engagement ehrte der Verein der Freunde und Förderer der Hochschule Alexander Weigand, der sich in seinem Bachelor- und im
aktuellen Masterstudium an der Medienfakultät in zahlreichen Hochschulgremien eingesetzt
hat und einsetzt. Der 31-Jährige ist unter anderem Semestersprecher und  Kommissionsmitglied, Mitglied im Fakultätsrat der Medienfakultät und auch im Senat der Hochschule. Daneben arbeitet er immer wieder als Tutor im Bereich Fotografie und Video und hilft unentgeltlich bei Veranstaltungen mit.

Die Gleichstellungsbeauftragten der vier Fakultäten der Hochschule zeichneten Studenten aus, die besondere künstlerische oder wissenschaftliche Leistungen erbracht oder die Geschlechterperspektive besonders berücksichtigt haben. Die Leistungen von Frauen sichtbarer gemacht haben Joelle Ehrlich, Verena Hoelle, Jessica Libert und Sophia Schlitt.

 

Weitere News

Cyclocross-Rennen Bundesliga – Großer Preis der Badische Stahlwerke GmbH

Sechs spannende Rennen live erleben

Bundesliga Cyclocross am Sonntag – auf einer Strecke von 2,2 Kilometern inklusiv einer Treppe mit 47 Stufen und rasanten Abfahrten.

Kehl-Auenheim. Am Sonntag, 4. Dezember, findet das 8. Bundesliga-Cyclecross-Rennen um den großen Preis der Badischen Stahlwerke GmbH im Landschaftspark Kehl-Auenheim (An der Fohlenweide) statt. Auf  der anspruchsvollen 2,2 Kilometer langen Strecke inklusiv einer Treppe mit 47 Stufen und rasanten  Abfahrten gibt es insgesamt sechs spannende Rennen.  Bisher haben sich 220 Starter aus zehn Nationen angemeldet. Veranstalter ist das Radsport Team Lutz aus Kehl-Zierolshofen.

Aus den eigenen Reihen starten Michael Theilmann in der Klasse „Master 3“ in Rennen 1 sowie Richard Adomeit, Christopher Hatz, Marvin Lutz und Marcel Weber in der Klasse „Männer Elite“ in Rennen 6. Marvin Lutz fuhr am 20. November beim Cyclocross-Rennen in Soultz s/Forêts
(Frankreich) sein bisher bestes Eliterennen und konnte sich damit den 3. Platz sichern.

Die Favoriten: Favoriten für die sicher hart umkämpften Podestplätze bei den Bundesliga- Elite-Männern in Kehl- Auenheim sind Fabian Eder, Jasper Levi Pahlke und Lars Gräter vom Heizomat Radteam p/b Kloster Kitchen, Sascha Starker vom Stenger-Bike Team, Luca Harter, Frederik Hähnel und Louis Krauss vom Stevens Racing Team, Florian Hamm vom RSV Garching, Konstantin Huber vom RV Neustift Freising, Lars Hemmerling vom Team Beacon –Drinkth Elite/U23 und Sascha Weber vom Profi MTB Trek-IVaude- Team, der sehr wahrscheinlich das Rennen diktiert.

Damen auch dabei: Bei den Elite-Damen sind Lisa Heckmann vom Müsing-Kurschat Consulting CYCLOC, Dana Wagner vom TV Bad Orb, Antje Thamm vom RIG Freiburg (Vizemeisterin Baden-Württemberg) und Sunny-Angelin Geschwender vom RSV Edelweiss Kartung (4. bei den Baden- Württembergischen Meisterschaften) zu nennen. Lutz ist auch stolz, dass es in den Schülerklassen ein breites Feld gibt. Ebenfalls erfreulich ist, dass das Rennen dieses Jahr etwas
internationaler aufgestellt ist. Es haben sich Fahrer aus Frankreich, Italien, Schweiz, Österreich, Belgien, Tschechien, Holland, England und Bulgarien angemeldet.

Für Kinder und Jugendliche gibt es von 10 bis 16 Uhr einen großen Geschicklichkeits- und Technik-Parcours. Mitzubringen sind ein sicheres Fahrrad mit zwei funktionierenden Bremsen und ein Helm. Für das leibliche Wohl ist mit Blondy’s Imbiss im Küchenzelt und dem Vereinszelt gesorgt.

 

Weitere News

Die „BSW Youngsters“ zu Gast

Basteln, werkeln und spielerisch lernen – das kam gut an bei den Teilnehmern des BSW-Kindertags, den die Badischen Stahlwerke kürzlich erstmals für den Nachwuchs der Mitarbeiter organisierten.

Kinder von Mitarbeitern der Badischen Stahlwerke Kehl und ihrer Tochterunternehmen konnten beim ersten Kindertag der Badischen Stahlwerke in der Ausbildungswerkstatt der BSW Anlagenbau und Ausbildung GmbH (BAG) an verschiedenen Stationen basteln, werkeln und spielerisch lernen.

Einen ganzen Tag lang lebten sich die BSW-Youngsters im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren an verschiedenen Stationen kreativ aus, schulten ihre handwerklichen Fähigkeiten und lernten dabei jede Menge neue Dinge.

Umweltschutz im Fokus

Im Fokus stand beim Kindertag unter anderem das Thema „Nachhaltigkeit“. So entstanden unter Anleitung der Ausbilder und Azubis der BAG Nistkästen, bunt bemalte Insektenhotels und solarbetriebene Lüfter. Aber auch eine Fahrt im Fahrsimulator stand bei den Kindern hoch im Kurs. Ein weiteres Highlight war schließlich der Auftritt eines Zauberers: Als Überraschungsgast brachte er die jungen Teilnehmer mit seinen magischen Künsten und Tricks zum Staunen und erntete dafür von ihnen begeisterten Applaus. „Als Arbeitgeber setzen wir
uns seit Langem für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein“, sagt Melanie Walter, Assistentin Leitung Personal und Sozialwesen bei den Badischen Stahlwerken sowie  Projektverantwortliche für den BSW-Kindertag, in einer Pressemitteilung des Unternehmens. „Mit dieser Veranstaltung für Mitarbeiterkinder, die so zum ersten Mal stattgefunden hat, wollten wir nicht zuletzt unsere BSW-Youngsters auch auf spielerische Art an die Berufswelt in einem Stahlwerk heranführen und sie gleichzeitig für Umweltthemen begeistern. “Gut  angekommen „Wir freuen uns sehr, dass die Aktion bei den Kids und ihren Eltern leichermaßen gut angekommen ist“, erklären Melanie Walter und ihre Kollegen.

Weitere News

Stahlwerke sind unter Druck

Stahlwerke sind unter Druck

Der Druck auf energieintensive Unternehmen wächst. Die Badischen Stahlwerke mahnen eine zügige Umsetzung der Gas- und Strompreisbremse an. Sonst gehe die Wettbewerbsfähigkeit verloren.

Die Badische Stahlwerke GmbH (BSW) produziert am Standort Kehl mit 865 Beschäftigten jährlich bis zu 2,4 Millionen Tonnen Betonstahl für die Bauindustrie in Deutschland und dem angrenzenden Ausland. Das Familienunternehmen ist nach eigenen Angaben eines der größten und technologisch modernsten Elektrostahlwerke in Deutschland und zudem einer
der größten Arbeitgeber in der Region. Als energieintensiver Produktionsbetrieb ist das Unternehmen in besonderem Maße von den steigenden Strom- und Gaspreisen
betroffen. Den von der Bundesregierung Ende September beschlossenen „Abwehrschirm“ gegen zu hohe Energiepreise, zu dem unter anderem eine Gas- und Strompreisbremse zählt, bezeichnet BSW-Geschäftsführer Markus Menges als einen richtigen und wichtigen Beschluss,
„der nun schnell umgesetzt werden muss“.

Schon jetzt bekommen die Badischen Stahlwerke nach eigenen Angaben die Folgen der stark gestiegenen Energiekosten der letzten Monate deutlich zu spüren. Höhere Absatzpreise würden zu einer sinkenden Nachfrage führen. „Als Stahlwerk stehen wir im intensiven  internationalen Wettbewerb – und verschiedene europäische Länder haben längst Maßnahmen ergriffen, um die explodierenden Energiekosten einzudämmen,“ wird Menges in einer
Mitteilung zitiert. „Nur wenn die Bundesregierung die beschlossene Gas- und Strompreisbremse jetzt auch schnell und konsequent durchsetzt, können energieintensive
Betriebe wie die Badischen Stahlwerke wettbewerbsfähig bleiben und somit ihre Wirtschaftskraft und die Arbeitsplätze erhalten.“

Bei den Badischen Stahlwerken wird Stahl nicht aus Eisenerz und Koks hergestellt, sondern
Stahlschrott recycelt. Das Herzstück der Stahlschmelze der Badischen Stahlwerke sind zwei Elektro-Lichtbogenöfen, in denen der Stahlschrott bei hohen Temperaturen geschmolzen wird. Die Öfen werden den BSW zufolge überwiegend elektrisch mit Strom betrieben – zu einem geringeren Anteil auch mit Erdgas.

„Die Badischen Stahlwerke sind bereits heute eines der energetisch effizientesten Stahlwerke Europas“, teilt das Unternehmen mit. Es arbeite schon seit vielen Jahren daran, den  Energiebedarf stetig zu reduzieren. So werde beispielsweise der noch rotglühende Stahlknüppel nach der Schrott-Schmelze so heiß wie möglich weiterverarbeitet, um möglichst viel Energie im Walzprozess zu sparen. Die Stahlproduktion ist und bleibt jedoch energieintensiv. Der Anteil der Energiekosten an den Gesamtkosten liegt nach Unternehmensangaben bei 40 Prozent und habe in den zurückliegenden zwei Jahren erheblich
zugenommen.

Weitere News

Badische Stahlwerke Kehl verlangen nach grünem Strom

Badische Stahlwerke Kehl verlangen nach grünem Strom

Mit einem Stromhunger, so groß wie alle Privathaushalte der Stadt Köln zusammen, brauchen die Badischen Stahlwerke Lösungen in der aktuellen Energiepreiskrise.

Die Stahlbranche leidet besonders unter den aktuellen Energiekosten, auch die Badischen Stahlwerke Kehl, der einzige Stahlerzeuger in Baden-Württemberg. Die Klimaneutralität und die Sicherstellung einer funktionierenden Transportlogistik waren die Schwerpunktthemen  anlässlich eines Besuches der Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Baden-Württemberg, Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) am vergangenen Montag.

Im Gespräch mit den Gesellschaftern und der Geschäftsführung informierte sich die Ministerin über die Herausforderungen eines energieintensiven Unternehmens auf dem Weg zur CO2-Neutralität, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Entgegen den üblichen Gepflogenheiten bei Ministerbesuchen, reiste Hoffmeister-Kraut ohne ihren

Wahlkreisabgeordneten, dem Parteikollegen Willi Stächele (CDU), an. Auch der neu gewählte Kehler Oberbürgermeister Wolfgang Britz war nicht beim Besuch anwesend. Da es sich vorrangig um Themen der Energie und Logistik gehandelt habe, und weniger um lokalpolitische Themen, wurde seitens des Stahlwerkes auf deren Anwesenheit verzichtet. Es war ein Anliegen von Gesellschafter Horst Weitzmann, vor allem die Transportlogistik mit der Ministerin am Standort beim Kehler Hafen zu diskutieren.

Zulieferung des Metallschrotts über Rheinschiffe und Bahn
Rund 50 Prozent der ein- und ausgehenden Transporte von insgesamt 4,3 Millionen Tonnen wickelt das Unternehmen aktuell durch seine günstige Lage am Kehler Rheinhafen per Schiff ab. Die andere Hälfte wird über die Bahn transportiert. Eine funktionsfähige Verkehrsinfrastruktur ist aus diesem Grund existenziell für die Badischen Stahlwerke. „Die auch für die Transformation zur CO2-Neutralität notwendige Verlagerung des Verkehrs auf Schiff und Bahn erfordert entsprechende Investitionen in das Wasserstraßen- und Schienennetz“, erklärte BSW-Geschäftsführer Andreas Volkert zusammen. „Wir hoffen auch hier angesichts der bekannten Probleme – besonders bei der Deutschen Bahn – auf ein Handeln der Politik.“

Ein weiteres wichtiges Thema für das Stahlwerk war laut Pressemitteilung für das energieintensive Unternehmen die CO2-Neutralität. Ziel sei es, in Zukunft klimaneutral zu produzieren. Mit der schrottbasierten Stahlproduktion hätten die Badischen Stahlwerke bereits heute eine wichtige Basis für eine klimaneutrale Produktion und die Erreichung der Klimaziele geschaffen. Im Vergleich zur herkömmlichen, integrierten Stahlerzeugung würden nach eigenen Angaben des Unternehmens schon jetzt 80 Prozent der CO2-Emmissonen pro Tonne Stahl in Kehl entfallen. Möglich sei das zum einen, weil die Badischen Stahlwerke zum Schmelzen des Stahlschrotts in den Elektroöfen Strom einsetzen. Die Produktion sei außerdem ressourcenschonender, weil im Sinne einer Kreislaufwirtschaft aus Schrott neuer Stahl entsteht.

Ausreichend und bezahlbarer grüner Strom
Bis zu 2,4 Millionen Tonnen Betonstahl für die Bauindustrie werden im Kehler Werk pro Jahr aus Schrott hergestellt – ein Kreislaufprozess, der unbegrenzt wiederholt werden könne. Die Badischen Stahlwerke seien bereits heute eines der energetisch effzientesten Stahlwerke Europas. Das Ziel sei es jedoch, diese Führungsposition in diesem so wichtigen Feld weiter auszubauen, erklärt das Unternehmen gegenüber der Ministerin. Dafür brauche man die Unterstützung der Politik: Um den CO2-Fußabdruck weiter wesentlich reduzieren zu können, sei vor allem ausreichend bezahlbarer grüner Strom notwendig, betont Volkert im Gespräch mit der Ministerin. Für die Produktion benötige das Werk pro Jahr so viel Strom wie alle Privathaushalte der Stadt Köln zusammen – und der müsse zur Verfügung stehen, wolle das Unternehmen die Klimaziele erreichen und in Zukunft die Baubranche weiter mit Betonstahl versorgen. „Aber auch das im Produktionsprozess eingesetzte Erdgas muss mittelfristig durch grün hergestellten Wasserstoff ersetzt werden“, so Volkert.
„Hier sind wir ebenfalls auf die richtigen Entscheidungen der Politik angewiesen.“

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut sagte bei ihrem Besuch ihre Unterstützung zu: „Wir wollen, dass die Transformation der am Anfang der Wertschöpfungskette stehenden energieintensiven Industrie in eine CO2-neutrale Zukunft gelingt.“ Sie sei zuversichtlich, dass mit den Weichenstellungen, die die Landesregierung unternehme, das auch klappe. „Denn wir haben alle ein gemeinsames Ziel vor Augen: die Stärkung der Wirtschaft in Baden- Württemberg bei gleichzeitiger Verfolgung unserer Klimaziele.“

Weitere News

„Heißes Eisen“ – Artikel Zeitschrift Netzwerk Südbaden

In der neuesten Ausgabe der Zeitschrift Netzwerk Südbaden geben die beiden Geschäftsführer Einblicke in die tägliche Arbeit des Stahlwerks.

Ein spannender Bericht über das einzige Stahlwerk in Baden-Württemberg erwartet den Leser.

Weitere News